trockenes Brennholz

Wann ist Holz trocken?

Trockenes Holz ist Holz mit einer Restfeuchte unter 15 % bzw. einem Wassergehalt unter 13 %. Dies lässt sich durch gute Lufttrocknung bei einer Lagerdauer von 2 Jahren erreichen.

Wie erkenne ich trockenes Holz?

Am besten, man misst den Feuchtigkeitsgrad mit einem Messgerät. Als Hinweise gelten auch, dass trockenes Holz leichter ist als feuchtes, sich wärmer anfühlt und sich die Rinde bei trockenem Holz leicht entfernen lässt.

Warum soll man nicht mit feuchtem Holz heizen?

1. Je feuchter das Holz, desto niedriger sein Heizwert. Das Wasser im Holz muss zuerst verdampfen, wozu schon jede Menge Energie nötig ist; und für wohlige Wärme bleibt dann nicht mehr viel übrig.
2. Durch den Wasserdampf wird die Verbrennungstemperatur herabgesetzt, es bildet sich Ruß, der sich im Feuerraum und auf den Kaminofen-Scheiben als hartnäckiger, schwarzer Belag anlegt.
3. Die Emissionen nehmen zu, weil Schadstoffe unverbrannt durch den Schornstein ziehen.

Wie sieht richtiges Brennholz aus?
Rundes Holz ist mindestens einmal zu spalten, damit es besser anbrennt. Idealmaße für Brennholz: 33 cm lang, Durchmesser des gespaltenen Scheits nicht über 7 cm. Die Größe hängt allerdings auch vom Feuerraum ab: manche Modelle vertragen auch 50 cm Scheite, besonders kleine Feuerräume funktionieren besser mit 25 cm Scheiten.

Die Rinde lässt sich bei trockenem Holz leicht lösen.