BlmSchV (D)

Welche Bedeutung hat die BImSchV für Kaminöfen?

In Deutschland wurde die Bundes-Immissionsschutzverordnung (BimSchV) novelliert. Mit 23.03.2010 tritt die Neuregelung in Kraft. Welche Bedeutung hat dies für Kaminöfen?

Durch neue Anforderungen sollen z.B. die Feinstaubemissionen eingeschränkt und Klimaschutzziele erreicht werden. Durch technisch hochwertige Kaminöfen können diese Ziele erreicht werden. Minderwertige Anlagen dürfen nach den definierten Stichtagen nicht mehr errichtet werden oder dürfen nicht mehr betrieben werden.

Welche Grenzwerte sind nach BImSchV einzuhalten?

2 Stufen sind vorgesehen. Es dürfen nur Anlagen errichtet werden, die diese Grenzwerte einhalten.

1. Stufe: ab Inkrafttreten der Verordnung (23.03.2010)

CO: 2.000 mg/m³
Staub: 75 mg/m³
Mindestwirkungsgrad: 73 % bzw. 75 % für Kamineinsätze

2. Stufe: ab 1. Januar 2015

CO: 1.250 mg/m³
Staub: 40 mg/m³
Mindestwirkungsgrad: 73 % bzw. 75 % für Kamineinsätze

Was passiert mit alten Anlagen, die die Grenzwerte nach BImSchV nicht einhalten?

Anlagen, die weder Stufe 1 noch 2 einhalten, müssen mit Filtern oder anderen Massnahmen nachgerüstet oder außer Betrieb genommen werden. Dafür werden nachfolgende Übergangsregelungen geschaffen. Danach dürfen diese Anlagen nicht mehr betrieben werden.

Geräte, die die Stufe 1 erfüllen und vor Inkrafttreten der Stufe 2 errichtet werden, haben allerdings unbeschränkten Bestandsschutz und müssen nicht nachgerüstet werden!

Zeitpunkt der Typenprüfung Zeitpunkt der Nachrüstung bzw. Außerbetriebnahme
Vor dem 01.01.1975 oder Jahr der
Typenprüfung nicht mehr feststellbar
31.12.2014
01.01.1975 – 31.12.1984
31.12.2017
01.01.1985 – 31.12.1994 31.12.2020
01.01.1995 bis zum Inkrafttreten der
Verordnung
31.12.2024

Welche Austroflamm Modelle halten die Stufe 2 der BImSchV ein?

Alle unter dem Menüpunkt „Produkte“ aufgeführten Modelle!